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Sonntag, 23. Oktober 2011

Dan Mangan

Singer-Songwriter / Indie / Folk

Dan Mangan ist zurück, mit neuer Platte, neuem Video und neuem Label. Die geschmackssicheren Herren und Damen von City Slang haben den 28-jährigen unter ihre Fittiche genommen und holen ihn im Dezember dann auch direkt nochmal für ein paar Konzerte nach Deutschland. Dass diese immer ein ganz großes Erlebnis sind weiß jeder, der den sympathischen Kanadier im Laufe des Jahres auf dem Haldern-, dem OBS-Festival oder einer seiner Clubshows gesehen bzw. sich im Internet durch ein paar seiner Livevideos geklickt hat.
Das erste was einem am neuen Album, das es übrigens in kompletter Länge bei simfy zu hören gibt, auffällt ist, dass diese offensichtlichen kleinen Hymnen wie Robots oder The Indie Queens Are Waiting fehlen. Oh Fortune ist atmosphärisch dichter als sein Vorgänger, wesentlich häufiger wird das Tempo aus den Songs genommen oder sich in Instrumentalpassagen verloren. Doch auch hier gibt es Ausnahmen: Post-War Blues z.B. stürmt mit treibenden Drums nach vorne und das mit einem Video versehene Rows Of Houses überzeugt mit mehrstimmigen, euphorischen Chören. Ein wirklich kurzweiliges und abwechslungsreiches Album, mit dem es für Dan Mangan auch im kommenden Jahr weiterhin steil bergauf gehen sollte.


Links:
Dan Mangan auf MySpace
Dan Mangan bei Facebook
YouTube-Kanal von Dan Mangan
Oh Fortune [2011] im Stream bei simfy.de

Samstag, 18. Dezember 2010

Best of 2010 - Die Platten des Jahres


Da dieser Blog hier schon seit Monaten, ja sogar Jahren brach liegt, dachte ich es wäre an der Zeit, ihn endlich einmal mit etwas Leben zu füllen. Und was würde sich hierfür zum Jahresende hin besser eignen als eine Bestenliste. Die Wahl fiel mir wie immer schwer, am Ende haben es folgende Bands und Alben unter die besten zehn geschafft:


10. Envy - Recitation

Wunderschöne, sphärische Klänge treffen auf verzweifeltes Geschrei: Niemand bekommt diese Kombination so beeindruckend hin wie Envy aus Japan.

[Envy - Worn Heels And The Hands We Hold]



09. Dendemann - Vom Vintage Verweht

In Zeiten von Bushido, Sido und Co. beweist Dendemann mit cleveren Songs und Texten: Stumpf ist nicht zwangsläufig Trumpf. Und das ist auch gut so!

[Dendemann - Papierkrieg]



08. The Rural Alberta Advantage - Hometowns

Mit bittersüßen Texten und ihrem unwiderstehlichen mehrstimmigen Gesang machte dieses Trio nicht nur das Saddle Creek-Label auf sich aufmerksam.

[The Rural Alberta Advantage - Don't Haunt This Place]


07. The Gaslight Anthem - American Slang

The Gaslight Anthem knüpfen (beinahe) dort an, wo sie vor zwei Jahren aufgehört haben: Zwar keine zweite The '59 Sound, aber das war auch nicht zu erwarten.

[The Gaslight Anthem - American Slang]



06. Sufjan Stevens - The Age Of Adz

Mit ordentlich Schwung raus aus der Schaffenskrise: Sufjan Stevens experimentiert mit waghalsigen Elektronik-Spielereien und macht damit alles richtig!

[Sufjan Stevens - Too Much]



05. Arcade Fire - The Suburbs

Der opulente Drittling der kanadischen Ausnahmeband eroberte nicht nur weltweit die vordersten Plätze der Charts, sondern auch die Herzen ihrer Hörer.

04. Broken Social Scene - Forgiveness Rock Record

Das Musikerkollektiv um Kevin Drew und Brendan Canning beweist einmal mehr auf beeindruckende Art und Weise, dass viele Köche den Brei nicht zwangsläufig verderben müssen.

[Broken Social Scene - Forced To Love]



03. Dan Mangan - Nice, Nice, Very Nice

Der 27-jährige überrascht mit wundervollen Songs, kleinen Lebensweisheiten, seiner tollen Stimme und einer Leidenschaft, die ihresgleichen sucht.

[Dan Mangan - Basket]



02. Titus Andronicus - The Monitor

"It's still us against them!"
Politische Parolen, schrammelige Gitarren und ein ordentlicher Schuss Pathos: Das sind die Zutaten für eine der mitreißendsten Platten des Jahres!

[Titus Andronicus - A More Perfect Union]



01. The National - High Violet

Die Ansprüche waren hoch, sie wurden ihnen gerecht. Zwar nicht sofort beim ersten Hören, zum Jahresende hin und nach einem umwerfenden Konzert dafür umso mehr.

[The National - Terrible Love]